Spuren verändern …

W O R K S H O P


Referentin
Helga Rauter

Ziel
Natur mit allen Sinnen erleben. Sich als Teil der Natur wahrnehmen und nach der Methode der Jeux Dramatiques selbst gewählte Rollen darstellen. Aus dem Erlebten eine Wortschatzsammlung anlegen, eine Geschichte entwickeln und ein Bild gestalten.

Zielgruppe
2. bis 4. Schulstufe

Gruppengröße
Klasse

Zeitrahmen
2×4 UE

Inhalte
Einen ganz besonderen Platz in der Natur durch Wahrnehmungsspiele erkunden. Mit Pappbilderrahmen einen „Lieblingsblick“ einfangen und sich selbst mit Tüchern, Naturmaterialien, Körperfarben in die Natur einfügen, etwas Besonderes an diesem Platz zurücklassen.

Jeux Dramatiques (Spielen aus dem Erleben)
Die Spielleiterin führt die Kinder in das Erleben: Alles, was erlebt, gesehen, gespürt, gehört, gerochen wird, ist spielbar (z.B. Hase, Baum, Wasser, Sonne, Wärme, Wind …..).
Jedes Kind wählt sich seine Rolle selbst aus und äußert dazu seinen Spielwunsch:
„Ich bin …… und ich möchte ………. im Spiel erleben“.

Wortschatz mit Wörtern aus der Natur und  aus dem Spiel anlegen, dem ganz besonderen Platz zuordnen, zu Geschichten verbinden.

Gestalten eines Bildes mit Naturmaterialien, Stoffen und Wörtern aus der Wortschatzsammlung. Geschichten illustrieren und vortragen.

Materialien
Bilderrahmen aus Pappkarton
Naturmaterialien
Stoffe zum Verkleiden
bunte Papierstreifen
Unterlagen zum Sitzen (im Freien)
bequeme Kleidung in gedeckten Farben wie in der Natur – möglichst ohne Aufschrift

Örtliche Voraussetzungen
Wald in der Nähe der Schule

Finanzierung
KulturKontaktAustria
Koordinationsstelle Literacy/bmukk

Kontakt
Helga Rauter


Hauptschulpädagogin, seit 2004 freiberuflich als Leiterin für Jeux Dramatiques in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen tätig
Anerkannte Jeuxleiterin seit 1992
Ausbildung in Gestaltpädagogik
NLP Practitioner
Fortbildung in Systemischer Strukturaufstellung

 

Jeux Dramatiques – Ausdrucksspiel aus dem Erleben

Kurzbeschreibung Jeux Dramatiques
– Jeux Dramatiques ist eine einfache Methode des freien Theaterspiels.

– Die Kinder wählen eine Rolle nach ihrem spontanen Empfinden.

– Ein Bild, ein Märchen, Musik, Gefühle, Themen aus der Natur, Geschichte, Literatur und vieles mehr dienen als Impuls für das Spiel.

– Das Ausdrucksspiel weckt in den Kindern die natürliche Spiellust – sich in eine Rolle zu versetzen, sich mit Tüchern, Hüten, Brillen und Krims Krams zu verkleiden und ihre Spielplätze zu gestalten.

– Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Durch das Spiel werden ganz persönliche Kräfte wie Kreativität, Spielfreude, Spontaneität entdeckt und gefördert.

– Durch das Weglassen der Sprache entdecken die SpielerInnen neue Möglichkeiten miteinander in Kontakt zu treten, sich aufeinander einzulassen.

– Im Spiel gibt es kein Richtig und kein Falsch. Jede Rolle ist für das Spiel gleich wichtig!

– Nach dem Spiel werden die Erfahrungen verbal ausgetauscht.

LITERATUREMPFEHLUNG

JEUX DRAMATIQUES IN DER GRUNDSCHULE
Marion Seidl-Hofbauer
Soziales Lernen durch das Ausdrucksspiel  | 1.- 4. Klasse
Brigg Verlag

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